Hundewelt

Alles zu Hund & Halter – Welche Hunderasse passt zu Dir?

Keine leichte Entscheidung bei so vielen verschiedenen Hundetypen die Rasse zu finden, die am besten zu einem passt. Nur gut, wenn man da über die verschiedensten Merkmale und Besonderheiten jeder Rasse Bescheid weiß! Wie gut bist Du informiert?

BARF (Bones and raw food) - Die Grundlagen des Barfens

Die Ableitung von Barf ist "Biologically appropriate raw food" und bedeutet im Deutschen "Biologisch angemessenes rohes Futter".

Der Name stammt von der Kanadierin Debbie Tripp, die zugrundeliegende Idee allerdings von Dr. Ian Billinghurst, der den Zusammenhang von industriell hergestelltem Futter und Krankheiten der Hunde erforschte.
Er veröffentlichte zu diesem Thema das Buch "Give your dog a bone".
Der Grundgedanke ist dabei die über Jahrhunderte andauernde Ernährung des Hundes, der mit Menschen zusammen lebte. Hunde bekamen die Reste des menschlichen Mahls und sind an diese Ernährung angepaßt, daran kann die kurze Zeit von etwa 70 Jahren der Fertigfütterung nichts ändern. Der größte Teil bestand dabei aus rohen, fleischigen Knochen und Innereien, gekochte Nahrung und Getreide wurden nur in geringem Maße gefüttert.
Will man nach dieser Methode füttern, muss man sich zunächst kundig machen. Bei dieser Art der Fütterung kann nicht jede Mahlzeit optimal ausgewogen sein - muss sie auch nicht. Über mehrere Rationen stellt sich die Ausgewogenheit automatisch ein, vorausgesetzt es ist von jedem wichtigen Nährstoff etwas in einem Teil der Nahrung vorhanden. Fleischige Kost wird von pflanzlichen Mahlzeiten getrennt. Der Grund liegt in Beobachtungen durch Dr. David Mech, wobei Wölfe bestimmte Teile ihrer Beute zu verschiedenen Zeiten fressen. Die Aufnahme von bestimmten Mineralien wird dadurch begünstigt. Es gibt bei dieser Art der Fütterung eine Menge zu beachten.


Die Grundlagen des Barfens
Für genauere Informationen sind die verlinkten Seiten und die Fachliteratur unverzichtbar!


1. Barf = Fütterung von rohem Fleisch (auch Fisch) und fleischigen Knochen, ergänzt mit etwas Gemüsezubereitung (Salat, Kräuter, Obst, meist püriert) + ggf. Getreide (Reis, gekochte Nudeln)


2. Verbotene Nahrungsmittel: rohes Schweinefleisch, Schokolade, Tomate, Paprika, Auberginen, Avocado, Zwiebel, Knoblauch (in großen Mengen), Trauben (auf den verlinkten Seiten gibt es ausführlichere Listen) 


3. Fütterungsmenge: Beim gesunden ausgewachsenen Hund 2-3 % vom Körpergewicht pro Tag, davon rund 2/3 Fleisch + Knochen, der Rest Gemüse + Sonstiges. Welpen, Junghunde, Sportler etc. brauchen mehr, daher je nach Gewichtsentwicklung des Hundes anpassen. 


4. Möglichst abwechslungsreich füttern, dadurch deckt man den Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen am Besten ab. Geschmackliche Vorlieben des Hundes wenn möglich berücksichtigen. 
Wegen der Omega-3-Fettsäuren sollte viel Fleisch von echten Weidetieren (Wild, Lamm, Bio) und fettreicher Fisch gefüttert werden. Oder hochwertige Öle (z.B. Leinöl, Nussöl, Nachtkerzenöl, Weizenkeimöl als Vitamin E-Lieferant) zugefügt werden. 
Innereien haben viel Vitamin A (alle 2 Tage etwas oder alle 2-3 Wochen komplette Innereienmahlzeit geben), grüner Pansen/Blättermagen hat Enzyme (dann kein Gemüse zugeben). 


5. Mit gewolftem Fleisch und weichen Knochen (Kalbsknorpel, Geflügelhälse, Hühnerklein) einsteigen. Dabei auf Kalzium-Zufuhr achten = genug Knochen, ggf. Kalziumcitrat (21 %) oder Eierschale (33 %) ergänzen, ein Hund braucht zwischen 50 und 80 mg pro Kilo Körpergewicht pro Tag.
Bei der Umstellung auf Barf kann es zu Entgiftungserscheinungen kommen, dann sollte man anfangs immer das Gleiche füttern.
Besonders bei der Fütterung von Welpen und kranken Hunden kommt auf genaue Dosierung an, bitte in den unten angegebenen Links und/oder in den Büchern nachlesen.


6. Beim Teilbarf nicht die Futterarten mischen, sondern eine Mahlzeit barfen, die andere Fertigfutter. 


7. Die Kosten hängen im Wesentlichen davon ab, welche Fleischquellen man hat. Mit etwas Recherche können die Kosten aber auf gleichem Niveau wie bei Fertigfutter gehalten werden. Auch der Aufwand ist mit etwas Übung nur unwesentlich größer.  

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