Zecken

Kaninchen werden am häufigsten von der Zecke Ixodes ricinus, auch gemeiner Holzbock genannt, befallen.

Alle Entwicklungsstadien dieser Zecken (Larven, Nymphen, adulte Zeckenweibchen) brauchen für ihre Weiterentwicklung eine Blutmahlzeit. Sie sitzen auf Gräsern und Sträuchern und saugen sich an vorbeilaufenden Kaninchen oder anderen Tieren fest. Nach der Blutmahlzeit fallen die Zeckenstadien wieder ab, um sich zum jeweils nächsten Stadium zu häuten. Nach der Häutung wird dann erneut ein Wirt gesucht.

Zecken haben bei Kaninchen eine große Bedeutung bei der Übertragung von Krankheiten wie MyxomatosePapillomatoseTularämie und RHD.

Jede Zecke sollte schnellstmöglich entfernt werden. Mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange ist der Zeckenkörper möglichst nah an der Eintrittsstelle zu fassen und zu drehen. Sollte aus Versehen der Kopf der Zecke in der Haut verbleiben, so fällt dieser meist nach ein paar Tagen von alleine ab. Es sollte auf keinen Fall versucht werden, Zeckenreste aus der Kaninchenhaut zu entfernen.

- Myxomatose

Leitsymptome
  • Schwellungen an Augenlidern, Lippen, Nase, Nasenrücken, Ohrgrund, Genital- und Afterregion
  • Augenentzündungen
Symptome

Die Empfänglichkeit von Kaninchen gegenüber Myxomatose ist unterschiedlich und hängt u.a. von der Rasse und der Kondition der einzelnen Tiere ab. Der Krankheitsverlauf ist dadurch uneinheitlich. Grundsätzlich unterscheidet man eine typische, knotige Form der Erkrankung sowie einen atypischen Krankheitsverlauf, ohne Ausbildung von knotigen Hautveränderungen.


- Papillomatose

Papillome sind durch Papilloma- Viren hervorgerufene Wucherungen. Diese meist gutartigen Wucherungen bilden sich hauptsächlich an der wenig behaarten Region des Anus, aber auch im Enddarm und in der Maulhöhle. Wucherungen in der Mundhöhle werden meist problemlos toleriert, im Analbereich scheinen sie jedoch zu Juckreiz zu führen, da sich betroffene Kaninchen meist stark lecken.


- Tularämie

Tularämie ist eine Infektionskrankheit der Wildnager und kommt gelegentlich auch bei Hauskaninchen vor, wenn diese Kontakt zu frei lebenden Kleinnagern haben. Auch eine Übertragung durch stechende Insekten wie Zecken, Milben oder Flöhe ist möglich. Der bakterielle Erreger ist Francisella tularensis.


- Rabbit Haemorrhagic Disease

Rabbit Haemorrhagic Disease (RHD) ist eine hochansteckende, meist tödlich verlaufende Virusinfektion. Die Erkrankung trat 1984 zum ersten Mal in China auf, allerdings bei einem Angorakaninchen, das aus Deutschland stammte. Seit 1988 tritt die Erkrankung auch in Deutschland auf.

Bis 1995 war RHD eine anzeigepflichtige Erkrankung, d.h. bei einem Ausbruch musste unverzüglich die Veterinärbehörde informiert werden. Seit 1995 gibt es jedoch einen zuverlässigen Impfstoff gegen RHD und die Anzeigepflicht wurde aufgehoben.




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